Kegel Ultraschall-Inhalator (Oktober 15, 2008)

Sehr geehrter Herr Kegel!

Es ist jetzt fast 11 lange Jahre her, als wir bei Ihnen den Kegel-Ultraschall-Inhalator für unseren schwer kranken Paddy bestellt haben. Paddy war von seinem Verkäufer mit Cortison vollgepumpt und als gesundes Pferd  verkauft worden. 3 Monate nach Kauf hatten wir ein Pferd im Stall, welches nachts um sein Leben kämpfte, weil es Hustenkrämpfe und kaum Luft bekam. Die Diagnose ließ nicht lange auf sich warten, Paddy war hochgradig dämpfig mit beginnendem Lungenephysem. Damals ein Todesurteil.

Wir hörten von Ihrem Gerät  und kauften dies. Zur diesem Zeitpunkt  gab es aber kaum Medikamente für solche sogenannten COPD-Pferde. Viel Geld wurde umsonst für nicht brauchbare  Asthmatiker-Medikamente aus der Humanmedizin ausgegeben, viele Tierärzte umsonst befragt.

Aufgrund unserer eigenen  Erfahrungen und Versuche vernebelten wir dann 2 x täglich Kochsalz oder Kamilie Fluid mit fein gemahlenem Ventipulmin (Gel gab es auch erst später).  So lange, bis Paddy nachts wieder ruhig schlief – wir übrigends auch, denn wir sind fast 2 Jahre lang jede Nacht zwischen 1.00 und 2.00 Uhr morgens durch die Hustenanfälle, anfangs richtig böse Krämpfe,  geweckt worden! Das prägt!

Aber nach 2 Jahren hatten wir es geschafft, Paddy war einigermassen beschwerdefrei, voller Lebenslust und erfreute sich an seinem vorzeitigen Rentnerleben. Er konnte zwar nicht mehr belastet werden, Schritt reiten und ein bisschen Gehorsamstraining war ok, ansonsten genoss er die Weide. 

Wir haben den Inhalator damals gut verpackt, nicht weggegeben und – heute, nach 9 Jahren packen wir ihn wieder aus. Für Paddy, der dieses Jahr aufgrund der schlechten Wetterverhältnisse Probleme hat. Heute gibt es bereits spezielle Tierarzt-Präparate mit Cortison, Bronchialerweiterern und  ACC, die vernebelt werden können, wenn man so einen guten Vernebler besitzt - wäre das doch damals schon gewesen! Wir werden Paddy nun eine zeitlang abends wieder 25 Minuten inhallieren und ihm so sicher Erleichterung bringen.

Mit freundlichen Grüßen
Birgit Fox